Hallo,  schön Sie zu treffen!

Sie möchten mehr über unsere Angebote erfahren: Hier sind Sie richtig!  

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns bitte eine Nachricht. Wenn Sie Interesse an einem individuellem Workshop oder Vortrag für Ihr Team oder Ihre Institiution haben, sagen Sie uns jederzeit Bescheid. Wir kommen gerne bei Ihnen vorbei um uns vorzustellen.

Wir freuen uns jetzt schon von Ihnen zu hören!

Wie aufgeklärt sind wir heute wirklich?

Obwohl wir heute über einen freien Zugang zu Sexualität verfügen und uns Medien, Zeitschriften und co. ständig mit Tipps für unser Sexleben beliefern, ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit Sexualität noch unüblich und meistens sogar tabuisiert.  Als Mitarbeiter*innen von liebenslust* werden wir mit diesem Gefühl von Verlegenheit ständig konfrontiert, wenn wir über unseren Job sprechen. Dabei hat dieser weder etwas mit sich Ausziehen zu tun, noch stapeln sich in unserem Büro diverses Spielzeug. In erster Linie befassen wir uns mit Bildung rund um das Thema Sexualität.

Die nächste Gelegenheit für diese Fragen – und Sie müssen Sie dann nicht mal direkt stellen (wir geben Ihnen die Antworten auch so) – sind diese Fortbildungen.

Eine bunte Mischung aus interessierten Menschen wie Sie und solchen, die von Berufswegen mit der Thematik befasst sind hat die Möglichkeit, ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und sich gegenseitig auszutauschen. Und das ganz ohne peinliches Kichern, schmuddeliges Ambiente, gemeinschaftliches Rückenkraulen und ohne, persönliches von sich Preis geben zu müssen.

Wie gesagt, wir sind eine Bildungseinrichtung – und wir haben Spaß dabei.

Termine und mehr…

 

April 2017/ Basiskompetenzen Sexuelle Bildung
Juni 2017/ Pornographie, Sexting & Medienbildung

„Der Anteil der Burschen, der angibt, sich aus Pornographie Informationen zum Thema Sexualität zu holen, liegt bereits bei über 50 Prozent. Der Anteil der Mädchen ist von 4 Prozent (2001) auf 10 Prozent gestiegen.“(Kostenwein et al 2008, S. 55)

Wie klären wir heute auf?

Dem entwicklungsbedingten Bedürfnis der Jugendlichen entsprechen dabei Informationen die leicht zugänglich sind, scheinbar Realität darstellen, aufregend gestaltet sind und die Frage beantworten, wie Sexualität zwischen erwachsenen Menschen scheinbar abläuft. Verlassen können sich die Jugendlichen auf diese Bilder jedoch erst dann, wenn sie keine Möglichkeit zum Abgleich von irreführenden Informationen erhalten (vgl. ebd., S. 54 ff.)

Aber nicht nur als Informationsquelle erhalten diese Medien eine neue Bedeutung, auch die Kommunikation mit anderen über WhatsApp, Facebook und Co bringt spezielle Voraussetzungen mit sich. Hier kann es sich um das Posen für eigene Fotos beispielsweise auf Facebook oder auch um das Ver- und Weiterschicken von erotischen Bildern oder Videos per Handy handeln (siehe saferinternet.at).

liebenslust* sieht hier die Aufgabe der Sexuellen Bildung darin, den offenbaren Wissensdurst als positiven Zugang und Motivation zu übernehmen und Unterstützung im Umgang mit medialen Inhalten und Diskussionsraum für Interpretationen dieser zu bieten. Wie Sie Menschen in Ihrer Medienkompetenz stärken können, erfahren Sie in dieser Weiterbildung.

Inhalte:
  • Auswirkungen von medial vermittelten Idealen in den Bereichen Körper, Schönheit, Sexualität und Beziehung.
  • Konsumverhalten Jugendlicher von visueller Pornographie und Auswirkungen des Konsums auf Sexualität und Beziehungen.
  • Auseinandersetzung mit der eigenen sexuellen Biographie als wichtige Basis für die sexualpädagogische Praxis.
  • Praktischer Übungsteil mit Methoden für den pädagogischen Umgang
  • Rechtliche Grundlagen
  • Selbsterfahrung und Selbstreflexion
Organisatorisches:

 

Kosten: € 235,-

Termin: November 2017- bitte senden Sie uns ein Mail

Vortragende: Katja Grach, Stefanie Grübl, Lukas Wagner + Team 

Jedes Modul wird von mindestens 2 Pädagog*innen begleitet. Wir legen großen Wert auf Reflexionsarbeit und ausreichend Zeit und Raum für individuellen Austausch in geschütztem Rahmen.

Wir versorgen unsere Teilnehmer*innen immer mit Getränken und Snacks. Zusätzlich bieten wir bei Ganztagesterminen einen warmen, vegetarischen Mittagssnack an. Während und nach den Seminartagen finden Sie am Büchertisch diverse Infomaterialen zur Sexuellen Bildung. Die maximale Teilnehmer*innenzahl ist 12 Personen.

Anmeldung per Mail

Juni 2017 / LGBTIQA - Queere Lebensrealitäten - Was heißt das überhaupt?

„Queer“ oder sonst noch was?

Wir leben in einer Gesellschaft, die von Mann-Frau-Pärchen ausgeht. Als liebenslust* tun wir das nicht, sondern denken alle Liebesformen immer mit. Manchmal zahlt es sich aber aus, doch noch ein Stück genauer hin zu schauen, auf die Vielfalt. LGBTIQ fasst als Abkürzung für lesbian – gay – bisexual – trans – intersex – queer (lesbisch, schwul, bisexuell, trans*ident, intergeschlechtlich, nicht einem Geschlecht zugeordnet werden wollend) eine Gruppe von Menschen zusammen, die in allen Altersstufen und Milieus strukturelle Diskriminierung erfahren und besondere Herausforderungen zu bewältigen haben. In dieser Weiterbildung geht es um Sensibilisierung und ein genaues Hinschauen, weil ein Song Contest Sieg von Conchita Wurst noch lange nicht die gesellschaftliche Realität in Österreich widerspiegelt.

Inhalte:

  • LGBTIQ: Definitionen, Herausforderungen
  • rechtliche Komponenten, wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskurse
  • Umgang mit Outings im pädagogischen Kontext
  • Prävention von gewaltsamen Rahmenbedingungen im pädagogischen Kontext
  • Elterngespräche führen

Organisatorisches:

Termin: 26.Juni 2017 

Beitrag: € 165,-

 

Wir versorgen unsere Teilnehmer*innen immer mit Getränken und Snacks. Zusätzlich bieten wir bei Ganztagesterminen einen warmen, vegetarischen Mittagssnack an. Während und nach den Seminartagen finden Sie am Büchertisch diverse Infomaterialen zur Sexuellen Bildung.

 

Zur Anmeldung

 

Juli 2017/ für Lehrer*innen - Bundesweites Seminar an der PH Graz "Sexualpädagogik"
 Auch heuer dürfen wir an der PH GRAZ das Bundesseminar zum Thema „Zeitgemäße Sexualpädagogik in der Schule“ für Lehrpersonen aus ganz Österreich anbieten.Wie kann „Aufklärungsunterricht“ 2017 in Zeiten von leicht zugänglicher Pornografie und vielfältigen Lebens- und Liebeskonzepten aussehen? Was wissen Kinder und Jugendliche wirklich aus Medien und Elternhaus, und wobei brauchen sie neutrale und objektive Wissensvermittlung durch die Schule?

Anmeldung noch möglich – hier gehts zu PH Online

Oktober 2017 / Sexualität und Behinderung

Für Mitarbeiter*innen von Einrichtungen, medizinisches Personal, Bezugspersonen und Interessierte

hier gehts zu den Details

Juli 2017/ für Lehrer*innen - Bundesweites Seminar an der PH Graz "Medien, Pornographie und Prävention..."

Bundesseminar: Generation Porno? Medien, Pornographie und Prävention von Missbrauch durch das Internet.

20.10.2017 – PH Graz

Durch die Verbreitung von Smartphones und anderen digitalen Medien kommen Kinder und Jugendliche heute früher in Kontakt mit Pornografie als die Generationen vor ihnen. Gleichermaßen nutzen sie das Internet in allen Lebensbereichen zur Kommunikation.
In dieser Weiterbildung erfahren Sie, – in welcher Form Kinder und Jugendliche heute mit Sexualität im Netz konfrontiert sind,- welche Auswirkungen dies hat,- und wie Sie eine gesunde Sexualität und ein gesundes Körperbewusstsein durch präventive Maßnahmen und professionelles Agieren im Schulalltag (wenn doch mal etwas passiert) fördern können.Thematisch wird der sexualpädagogische Umgang mit medialen Schönheits-, Sexualitäts-, und Beziehungsidealen, Sexting, Internetpornografie, sowie rechtliche Komponenten abgedeckt.
Anmeldung noch möglich – hier gehts zu PH Online

 

Juli 2017/ für Lehrer*innen - Bundesweites Seminar an der PH Graz "Sprechen über Sexualität an der Schule

Bundeseminar: Heikle Fragen – Sprechen über Sexualität an der Schule

21.10.2017 – PH Graz

Sexualität ist nicht nur medial ein Thema, das unsere Gesellschaft auf Schritt und Tritt begleitet. Besonders in der Pubertät spielt das Sprechen darüber eine große Rolle für Kinder und Jugendliche. Dabei können sowohl Geschlechterstereotype gefestigt werden, Grenzen ausgetestet, als auch diskriminiert, geprahlt oder verdeckt Fragen gestellt werden. Umso wichtiger ist ein sensibler Umgang mit der Sprache.In dieser Weiterbildung erfahren Sie mehr – über sensibles Sprechen und sensibles Hören in der sexualpädagogischen Arbeit – auf was Sie achten müssen wenn Sie die Fragen der Schüler*innen beantworten- Pro und Contra in der Verwendung von Jugendsprache vs. Fachsprache- adäquate Reaktionen auf vulgäre oder aggressive sexualisierte Sprache -auf was Sie achten müssen, wenn sich ein*e Schüler*in Ihnen mit einem Problem anvertraut- praxisnahe Tipps zur Umsetzung eines zeitgemäßen Sexualkundeunterrichts
Anmeldung noch möglich – hier gehts zu PH Online

 

November 2017/ Trauma und Gewaltsamkeit

Ganz egal ob Sie selbst zu den 12 – 14% Männern oder den 25 – 33% Frauen gehören, die als Kinder bereits die Erfahrung von sexualisierter Gewalt machen mussten oder nicht: Wir sind alle betroffen. 

Wir sind betroffen durch die Arbeitskollegen*Arbeitskolleginnen, Freunde*Freundinnen, die eigenen Eltern, die eigenen Kinder, durch unsere Partner*innen, die Höhe des Krankenversicherungsbeitrags, die „Schutzmasken“ vieler Menschen, denen wir begegnen.

Im beruflichen Kontext sind wir betroffen durch

  • die Schüler*innen, die sich überhaupt nicht konzentrieren können, weil ihre Stresshormone nicht mehr abgebaut werden,
  • die Jugendlichen, die sich mit Sex, Drogen, Alkohol und Musik komplett abschotten,
  • die Gebärenden, die durch das Geburtserlebnis an frühere Übergriffe erinnert werden,
  • die Kindergartenkinder, von denen wir gerade erfahren haben, dass sie Übergriffe erleben mussten,
  • die Geflüchteten, die ein großes Paket an Situationen aus ihrer Fluchtgeschichte mitbringen, über das sie nicht sprechen können,
  • die pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderung, die wir täglich bei der Körperhygiene unterstützen und die dabei an erlebte Übergriffe erinnert werden…

Sie alle haben Erfahrungen von sexualisierter und/oder anderen Formen von Gewalt gemacht und absolute Ohnmacht erlebt. Die Folgen solch traumatischer Erlebnisse sind gravierend und können bis zu chronischen psychischen Erkrankungen führen.

Was können wir präventiv leisten?
Wie können wir uns weniger hilflos in unserer Betroffenheit fühlen?
Wie können wir unterstützen, achtsam und sensibel mit unseren Schützlingen, Kunden*Kundinnen, Patienten*Patientinnen, Klienten*Klientinnen umgehen?

In unserer Weiterbildung „Trauma und Gewaltsamkeit. Prävention sexualisierter Gewalt“ erfahren Sie, wie sie professionell mit dem Thema umgehen können, und welche Rahmenbedingungen einen respektvollen Umgang für beide Seiten ermöglichen.

Inhalte:

  • Grundlagen zur Definition von Trauma, Symptomen und Folgeerkrankungen
  • Basiswissen zu rechtlichen Grundlagen und Begrifflichkeiten
  • Grundlagen zur Unterscheidung kindlicher Sexualität und sexualisiertes Verhalten
  • Präventive Maßnahmen auf individueller und organisatorischer Ebene
  • Reflexion von Geschlechterrollen für gendersensible Präventionsarbeit und sensibles Wahrnehmen von Symptomen
  • Selbstreflexion und Ressourcenarbeit gegen Ohnmacht

 

Organisatorisches:

Termin: 17. & 18.11. 2017  (18 EH) Freitag ab 09:00-18:30, Samstag 09:00 – 18:30

Beitrag: € 290,- (für Studierend*e -10%)

Vortragende: Katja Grach, Stefanie Grübl + Team 

Jedes Modul wird von mindestens 2 Pädagog*innen begleitet. Wir legen großen Wert auf Reflexionsarbeit und ausreichend Zeit und Raum für individuellen Austausch in geschütztem Rahmen.

Wir versorgen unsere Teilnehmer*innen immer mit Getränken und Snacks. Zusätzlich bieten wir bei Ganztagesterminen einen warmen, vegetarischen Mittagssnack an. Während und nach den Seminartagen finden Sie am Büchertisch diverse Infomaterialen zur Sexuellen Bildung. Die maximale Teilnehmer*innenzahl ist 12 Personen.

Anmeldung per Mail