Fortbildung Gewalt und Trauma – Prävention sexualisierter Gewalt

Ganz egal ob Sie selbst zu den 12 – 14% Männern oder den 25 – 33% Frauen gehören, die als Kinder bereits die Erfahrung von sexualisierter Gewalt machen mussten oder nicht: Wir sind alle betroffen. 

Wir sind betroffen durch die Arbeitskollegen*Arbeitskolleginnen, Freunde*Freundinnen, die eigenen Eltern, die eigenen Kinder, durch unsere Partner*innen, die Höhe des Krankenversicherungsbeitrags, die „Schutzmasken“ vieler Menschen, denen wir begegnen.

Was können wir präventiv leisten?

Wie können wir uns weniger hilflos in unserer Betroffenheit fühlen?

Wie können wir unterstützen, achtsam und sensibel mit unseren Schützlingen, Kunden*Kundinnen, Patienten*Patientinnen, Klienten*Klientinnen umgehen?

In unserer Weiterbildung „Trauma und Gewaltsamkeit. Prävention sexualisierter Gewalt“ erfahren Sie, wie sie professionell mit dem Thema umgehen können, und welche Rahmenbedingungen einen respektvollen Umgang für beide Seiten ermöglichen.

Inhalte:

  • Grundlagen zur Definition von Trauma, Symptomen und Folgeerkrankungen
  • Basiswissen zu rechtlichen Grundlagen und Begrifflichkeiten
  • Grundlagen zur Unterscheidung kindlicher Sexualität und sexualisiertes Verhalten
  • Präventive Maßnahmen auf individueller und organisatorischer Ebene
  • Reflexion von Geschlechterrollen für gendersensible Präventionsarbeit und sensibles Wahrnehmen von Symptomen
  • Selbstreflexion und Ressourcenarbeit gegen Ohnmacht

 

Organisatorisches:

Termin: April 2018 – auf Anfrage

(18 EH) Freitag ab 09:00-18:30, Samstag 09:00 – 18:30

Beitrag: € 290,- (für Studierend*e -10%)

Jedes Modul wird von mindestens 2 Pädagog*innen begleitet. Wir legen großen Wert auf Reflexionsarbeit und ausreichend Zeit und Raum für individuellen Austausch in geschütztem Rahmen.

Wir versorgen unsere Teilnehmer*innen immer mit Getränken und Snacks. Zusätzlich bieten wir bei Ganztagesterminen einen warmen, vegetarischen Mittagssnack an. Während und nach den Seminartagen finden Sie am Büchertisch diverse Infomaterialen zur Sexuellen Bildung. Die maximale Teilnehmer*innenzahl ist 12 Personen.

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